#1 Willkommen zur BMW Motorrad International GS Trophy Südamerika 2012. Abenteuer, Wettbewerb und Freundschaft in Patagonien. von Admin 04.11.2012 19:50

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München. Bis zum Start der BMW Motorrad GS Trophy 2012, die auf den Straßen und Pisten der Andenregionen Chiles und Argentiniens ausgetragen wird, sind es nur noch wenige Wochen. Vom 24. November bis zum 02. Dezember 2012 treten 45 Piloten aus 19 Ländern, alle mit identischen BMW F 800 GS Maschinen, gegeneinander an. In dieser Woche stehen abenteuerliche Fahrten, Sonderprüfungen und in Teamarbeit zu meisternde Herausforderungen auf dem Programm. Neben der Freude am Wettstreit stehen aber ebenso das Erlebnis der atemberaubend schönen Landschaften und der Natur Patagoniens wie auch der internationalen Freundschaft unter Motorradbegeisterten im Mittelpunkt.



In Kürze werden die GS Motorräder die chilenische Küste erreichen; die Fahrer treffen aktuell ihre letzten Vorbereitungen. Anbei erhalten Sie einen ersten Überblick über einen der innovativsten Motorradwettbewerbe der Welt.



Was ist die GS Trophy?

Die BMW Motorrad GS Trophy ist ein Wettbewerb, aber versteht sich keinesfalls als Rennen. „It´s not a race!“, lautet ein häufig zitierter Ausspruch von Tomm Wolf, einem der Hauptorganisatoren des Events.



45 Amateurfahrer nehmen in 15 internationalen Teams (plus 15 Journalisten, einen für jedes 3-Mann-Team) an der GS Trophy, einer siebentägigen, 2000 Kilometer langen Abenteuerfahrt teil, die größtenteils offroad absolviert wird. Unterwegs stellen sich die Teilnehmer einer Vielzahl von Aufgaben, die dem BMW GS Lifestyle entsprechen. Neben ihren Überlandfahrten haben die Fahrer Sonderprüfungen zu bestehen, bei denen sie ihr Fahr- und Navigationskönnen, ihre Kenntnis von Land und Leuten sowie ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen müssen.



Die GS Familie zusammenbringen.

Die Südamerika-Ausgabe ist die dritte Auflage der BMW Motorrad GS Trophy, die alle zwei Jahre ausgerichtet wird. Die vorigen Veranstaltungen fanden 2008 in Tunesien und 2010 im südlichen Afrika statt. Beim Wettbewerb zwischen Teams aus unterschiedlichen Ländern entsteht ein Gefühl der brüderlichen Verbundenheit und Kameradschaft, das alle eint. Darin liegt das Geheimnis des außergewöhnlichen Erfolgs dieser Veranstaltung.



Die Veranstaltung in 2012 ist dreimal so groß wie das Original von 2008, da weltweit immer mehr BMW GS Fahrer zum Mitmachen angespornt wurden. Die diesjährige Auflage der GS Trophy heißt erstmals auch Mitstreiter aus Mittel- und Osteuropa, aus Russland sowie aus Frankreich und den südamerikanischen Ländern willkommen.



„In der Vergangenheit bezeichneten wir die GS Trophy als die Olympischen Spiele für GS Fahrer“, sagt BMW Motorrad Veranstalter Michael Trammer.
„Das trifft in diesem Jahr mehr als jemals zuvor zu und auch an dem ursprünglichen Konzept der Olympischen Spiele wurde festgehalten. Alle Fahrer sind Amateure, ganz normale, begeisterte Fahrer, die zusammenkommen, um ein besonders vielseitiges und spannendes Erlebnis miteinander zu teilen. Wir bringen Menschen zusammen, die aus unterschiedlichen Kulturen und Verhältnissen stammen und die die Begeisterung für GS Motorräder eint. Die Regionen, in denen wir unterwegs sein werden, zählen zu den aufregendsten, die es überhaupt gibt. Diese Landschaften - Wälder, Berge, sogar Vulkane und ein Gletscher - sind nicht mit den afrikanischen Wüsten und Ebenen zu vergleichen, die wir das letzte Mal erlebt haben.“



Wer sind die Fahrer?

Michael Trammer beschreibt die Fahrer als Enthusiasten und Amateure, die sich ihre Startplätze für die GS Trophy bei weltweiten nationalen Qualifyings erkämpften.



„Die GS Trophy hat schon immer normalen Menschen wie dir und mir die Chance geboten, an einem Endurowettbewerb teilzunehmen, dessen Größenordnung und Spannungspotenzial von Weltklasse sind. Bei ihr sollen ganz normale Menschen außergewöhnliche Ziele erreichen. Da sie trotzdem im Grunde ein Motorradwettbewerb ist, müssen die Finalisten auf hohem Niveau fahren. Diese Fähigkeit wurde durch ständiges Lernen und viel Praxis erworben und in einer Reihe von Herausforderungen getestet, die einem standardisierten Niveau entsprechen, das bei den weltweit ausgetragenen GS Qualifikationsveranstaltungen gefordert wird. Dahinter steht die Idee, sie gut auf die Aufgaben vorzubereiten, die sie in Patagonien bewältigen müssen. Denn wir wollen, dass alle Teilnehmer dieses Erlebnis genießen.“



Die vollständige Liste der Finalisten wird zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.



Welche Motorräder kommen zum Einsatz?

Die Wettbewerber fahren alle mit den gleichen speziell vorbereiteten
BMW F 800 GS Motorrädern, aber auch einige BMW R 1200 GS Rallye und BMW G 650 Sertão werden die GS Trophy begleiten. Jede F 800 GS wurde speziell von Touratech, den Motorradabenteuer- und Touring-Spezialisten, vorbereitet.



Touratech-Geschäftsführer Herbert Schwarz sagt: „Natürlich sind diese Bikes für Offroadtouren gemacht. Angesichts der harten Bedingungen, die in Südamerika herrschen, haben wir im Sinne eines besseren Schutzes aber noch einige Teile ergänzt. Dazu gehören Motor- und Rahmenschutz, breitere Fußrasten für mehr Grip und vieles mehr. Darüber hinaus wurden alle Motorräder mit Metzeler Karoo Offroadreifen ausgestattet, die sich perfekt für die Bedingungen eignen, die die Teilnehmer vorfinden werden.”



Was geschieht wo und wann?

Die BMW Motorrad GS Trophy beginnt am 24. November und endet am
2. Dezember 2012. Der Start und das Finish werden außerhalb von Temuco in Chile stattfinden; die Piloten fahren eine 2000 Kilometer lange Schleife durch die Berge, die sie nach Argentinien und von dort wieder zurückführt. Die genaue Route und nähere Einzelheiten zu den Aufgaben und Herausforderungen sollen ein gut gehütetes Geheimnis bleiben. Tomm Wolf lieferte aber schon einen ersten Überblick:



„Größtenteils werden wir in einer Gebirgslandschaft unterwegs sein, also einer Umgebung, die sich von der vergangener GS Trophy Events deutlich unterscheidet. Das beweist wieder einmal, dass GS Motorräder einfach überall einsetzbar sind.



In Zusammenarbeit mit lokalen Führern haben wir eine Route erstellt, auf der die Teilnehmer die unglaubliche Schönheit der Natur genießen können. Zum Teil ist sie, wie schon erwähnt, sehr gebirgig; da sie aber auch große Waldgebiete und weites Land umfasst, wird das Fahren sehr abwechslungsreich sein. Diese Landschaft hat mich unglaublich fasziniert – unsere Wettbewerber werden immer, wenn sie den Zündschlüssel ihrer GS umdrehen, einen besonderen Nervenkitzel verspüren. Es wird ohne Frage das Abenteuer ihres Lebens werden, das sie sich immer erträumt hatten.“







Wie kann man die GS Trophy verfolgen?

Natürlich werden auch dieses Mal wieder alle Daheimgebliebenen die Gelegenheit erhalten, die GS Trophy aus der Ferne mit zu verfolgen.

Journalisten, Fotografen und Videoteams begleiten die Teilnehmern auf jedem Kilometer der Strecke.

Auf www.gstrophy.com werden täglich Berichte, Bilder und Videoclips gepostet werden. Zudem wird es regelmäßige Updates auf Facebook und Twitter geben.

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